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TuS News |
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1. Mannschaft: 29. Spieltag: FSG Wirbelau/Sch./He. II - TuS Drommershausen 3:3 (1:2)
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Von Andre Müller
Vorletzter Spieltag, letztes Auswärtsspiel. Für die TuS Buben ging es um nicht mehr viel, für das Heimteam aus Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen jedoch umso mehr. Dennoch wollte man sich besser präsentieren als in den vergangenen drei Auswärtsspielen, bei denen es allesamt dumme Niederlagen setzte.
Ersatzgeschwächt, aber dennoch gut aufgestellt, wollte man von Beginn an dagegenhalten und gegen eine sicherlich motivierte Heimelf die Zweikämpfe annehmen. Die Heimelf begann von Anpfiff an direkt druckvoll und hatte bereits nach 3 Minuten die erste gute Gelegenheit, welche von Keeper Dienst sicher pariert wurde.
Nur eine Zeigerumdrehung später dann ein langer Ball von Leksi [der war auf jeden Fall so geplant ;) ] über die linke Seite auf Liam. Der wird gerade noch so gestoppt – auf Kosten einer Ecke. Die nachfolgende Ecke, getreten von Liam, wird länger und länger, bis sie schlussendlich am langen Pfosten unser Schlitzohr aus der IV, mit gutem Riecher, Koppi findet. Der muss nur noch zur 0:1-Führung einschieben. 4. Minute.
Nun ist die Heimelf sichtlich geschockt. Die TuS Buben erspielten sich nun mehrere Chancen durch lange Bälle, aber auch teils schöne Kurzpasskombinationen. Jedoch wollten Liam, Söhngen und Langer dann doch ab einem gewissen Punkt lieber in Schönheit sterben, anstatt den Abschluss zu suchen. Da war mehr drin.
Besser machte es ein paar Angriffe später Baran. Über die rechte Außenbahn antizipiert er eine Unstimmigkeit zwischen Abwehr und Torwart der Heimelf, sprintet dazwischen und schweißt das Ding wie gewohnt eiskalt und abschlussstark zur 0:2-Führung in die Maschen. 23. Minute.
Das Spiel plätscherte nun ein bisschen vor sich hin, ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten.
Kurz vor dem Seitenwechsel dann der Anschluss für die Heimelf und wiederkehrende Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Ein langer Freistoß in den 16er wird von Schlej richtig stark mit dem Rücken zum Tor behauptet. Dieser dreht sich direkt mit der Ballannahme blitzschnell und knallt den Ball direkt ins kurze Eck zum 1:2. Keine Chance für Dienst bei diesem verdeckten Schuss. 39. Minute.
Zur zweiten Hälfte dann Rotation bei den TuS Buben. Geburtstagskind Kevin, der sich nicht nur wegen seines Ehrentages den Einsatz verdient hatte, und der eigentliche Keeper Keppler kamen nun in die Partie.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte für die Gäste hatte Keppler nach einem Flugkopfball … äääh Flugnasenball. Schade.
Im fast direkten Gegenzug dann der Ausgleich. Die TuS-Abwehr kann einen Angriff nur halbherzig klären, plötzlich ist Weisbrod alleine vor Dienst, behält die Nerven und schiebt zum 2:2-Ausgleich ein. 69. Minute.
Nun ist richtig Feuer in der Partie. Die Zweikämpfe werden intensiver und die TuS Buben haben leider immer weniger Entlastung.
So kommt es, wie es kommen musste, und die Heimelf dreht die Partie komplett. Probszt tankt sich im 16er durch, umkurvt Dienst und schiebt zur für die Heimelf umjubelten 3:2-Führung ein. 77. Minute.
Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen wollte jetzt noch mehr. Gefühlt nur eine Minute später die Monsterchance wiederum für Probszt, den Sack zuzumachen. Querpass im 16er, Probszt muss den Ball eigentlich nur noch aus guten 10 Metern am schon geschlagenen Dienst vorbeischieben. Schiebt jedoch nicht nur am Torwart vorbei, sondern auch kläglich links unten am Tor vorbei.
Und wie es eben manchmal im Fußball so ist, ganz nach dem Motto: „Machst du die Dinger vorne nicht, kriegst du sie hinten“, bekommt das Spiel die letzten 10 Minuten auf einmal wieder eine ganz andere Wendung. Die Heimelf wirkte geschockt und die TuS Buben setzten plötzlich wieder Nadelstiche.
Einen davon setzte Keeper, Stürmer, Innenverteidiger, Kopfballungeheuer, Zweikampfmonster (einfach ein Allrounder – ein geiler Typ) Keppler zum alles in allem nicht unverdienten Ausgleich zum 3:3. 86. Minute.
Eiskalt in echter Stürmermanier unten rechts eingeschoben. Zu erwähnen ist hierbei auch der feine Steckpass von Baran, der über die volle Spielzeit ein bockstarkes Spiel gemacht hat. Rechtsverteidiger incoming.
In den Schlussminuten warf die Heimelf nochmal alles nach vorne und versuchte es mit langen Bällen, die jedoch alle wegverteidigt wurden. Zum großen Teil war auch hier Keppler zur Stelle, da er nach der Zurückbeorderung für EINE Standardsituation leider keine Kraft mehr hatte, um wieder in den Sturm zurückzugehen. So entstanden teils noch gute Kontersituationen, welche jedoch ebenfalls zu leichtfertig vergeben wurden.
Am Ende über 90 Minuten gesehen eine gerechte Punkteteilung, die für die Heimelf sicherlich zu wenig war.
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geschrieben von André Bethke am 22.05.26 um 17:49
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