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4578 1. Mannschaft, 3. Spieltag: FSV Wuerges - TuS Drommershausen 1:3 (1:2)
Von Andre Müller

TuS-Buben nehmen die nächste Hürde in Würges

2 Spiele, 6 Punkte – Maximalausbeute! Dementsprechend gingen die TuS-Buben mit viel Selbstvertrauen und mit dem Gedanken, nach dem Spiel gegen Würges in der vergangenen Runde etwas gutmachen zu wollen, in die Partie.

Von Beginn an war davon allerdings erst einmal wenig zu sehen. Würges schnürte die Gäste aus Drommershausen hinten förmlich ein und erspielte sich – zum Teil, weil der TuS es ihnen auch viel zu leicht machte – mehrere Großchancen. Keeper Lennart Dienst machte in den ersten 25 Minuten die fehlende Griffigkeit im Spiel und die vielen Fehler im Aufbau im Grunde genommen alleine wett, indem er zwei Monsterchancen der Heimelf bärenstark im Eins-gegen-eins parierte.

Nach der Trinkpause wurden die TuS-Buben dann etwas wacher und aktiver. Prompt ergab sich die Riesenchance für Sartorius auf das 0:1 aus Sicht der Gäste – er scheiterte jedoch ebenfalls „noch“ im Eins-gegen-eins am Würgeser Keeper.

Jetzt war es ein völlig offenes Spiel, in dem Würges zwar weiterhin die aktivere Mannschaft war, die TuS-Buben aber immer besser ins Spiel kamen. Kurz vor der Pause dann das 0:1 für Drommershausen. Torschütze: Neuzugang Büchling, der uns im Übrigen nicht nur wegen seines Tores gut tut. Er traf sehenswert aus gut 20 Metern mit einem strammen, flachen Schuss ins linke Toreck.

Die Führung zu einer bekanntlich psychologisch guten Zeit. Naja, zumindest aus unserer Sicht. :)

In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste Oberwasser und den Spieß auf ihre Seite gedreht. Folgerichtig fiel nach gut einer Viertelstunde im zweiten Abschnitt das 0:2 durch Dörling Sartorius. Er behauptete sich stark im Sechzehner gegen zwei bis drei Gegenspieler und schob anschließend vor dem Keeper eiskalt ein.

In der Folge war auch ein wenig Zeit für Sonderwohlfühlbehandlungen inklusive Popomassage bei Keeper Dienst. Der hatte sich nämlich leicht gezerrt oder Ähnliches, biss aber auf die Zähne.

Was sich in dieser Phase allerdings nicht wie Wohlfühlen anfühlte, war der Blick auf die Chancenverwertung. Unter anderem Bindenberger und Söhngen ließen nach schönen Kombinationen das 0:3 und damit die Vorentscheidung im Spiel liegen.

So kam es, wie es kommen musste: Würges kam noch einmal heran und markierte mit einem strammen Abschluss an den rechten Innenpfosten den Anschlusstreffer zum 1:2.

Jedoch hatte man in der Folge nicht das Gefühl, dass Würges jetzt noch einmal einen Gang hochschalten und die TuS-Buben hinten reindrängen könnte. Die letzten Aufbäumungsversuche der Heimelf wurden entweder von Drommershausen sicher wegverteidigt oder von Keeper Dienst – „Jungs, ich bin doch da!“ – sicher entschärft. Humpelnd auf einem Bein und trotzdem noch besser als … naja, egal.

In der Nachspielzeit machte Bindenberger dann endlich den Deckel drauf und erzielte den 1:3-Endstand.
geschrieben von André Bethke am 25.08.26 um 17:26
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