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TuS News |
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2. Mannschaft, 10. Spieltag: TuS Drommershausen II - FSG Runkel/Schadeck II 3:0 (1:0)
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Von Christian Brückner
Vom doppelten Debüt über Wadenbeißer bis hin zu Rückkehrern.
Fünfter gegen Fünfzehnter, 32 erzielte Tore der Heimelf gegen bereits 42 kassierte Tore der Gäste. Eine klare Geschichte wie sich wohl einige Zuschauer dachten, vielleicht war das nämlich der Grund für die spärliche Anzahl an grün-weißen Unterstützern auf den Rängen. Doch was auf dem Papier auf den ersten Blick als eine klare Sache für die TuS-Buben aussah, sollte sich als harte Nuss erweisen.
Vor dem Spiel entsprechend von Coach Chris Schmidt eingestellt, wollte man von Anfang an Druck machen und wach agieren. Dies hatten die Männer in Grün jedoch falsch aufgefasst und so folgte nach einer sehr ordentlichen Warmmachphase pünktlich zum Beginn die Lethargie einer Halbzeitpause. Runkel spielte sich mitunter recht freistehend die Bälle zu, in den Reihen des TuS fehlten Abstimmung, Abstände und die nötige Ruhe am Ball, um sinnstiftende Aktionen in das letzte Drittel zu bringen. Anders die Kombinierten aus Runkel und Schadeck welche teils mit langen Bällen erfolgreich waren und so musste Rückkehrer Nr. 1 (mit der passenden Nummer) im Tor, Marcel Marek sein Können unter Beweis stellen und einige wenige Abschlüsse entschärfen.
Fehlten in den letzten Spielen noch die Kaltschnäuzigkeit, so hatten die TuS-Buben diese wohl doch wieder für sich entdeckt. Der erste vernünftige Angriff, wohlgemerkt in der 34. Spielminute und nach einem zwischenzeitlichen Ballverlust, sorgte für das 1:0, Finn Leber hatte sich im Strafraum bis zur Grundlinie durchgetankt und Goalgetter Elias Arndt musste den Ball nur noch einschieben. Die Erleichterung auf der Heimseite war groß. Kurz darauf klärte der gegnerische Torwart ungenügend, doch Finn konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen. Wer jetzt jedoch dachte, dass das Spiel nun zu Gunsten der TuS Buben kippen würde, sah sich eines Besseren belehrt und konnte bis zum Halbzeitpfiff das gleiche Spiel begutachten: Runkel machte das Spiel und Drommershausen hatte wenig Zugriff.
Die Halbzeitansprache von Marcel Söhngen und Chris Schmidt zeigte ihre Wirkung. Mit einem völlig anderen Gesicht, einer völlig anderen Körpersprache und einer völlig anderen Einstellung traten die TuS-Buben in der zweiten Halbzeit auf. Auf einmal stimmten Abstände, die Kommunikation auf dem Platz war deutlich positiver und so dauerte es nur 12 Minuten in der zweiten Halbzeit, ehe ein Ball von der linken Seite rüber auf die rechte Seite des Sechzehners gepasst wurde und Danny Jung im Stile eines eiskalten Torjägers den Ball zum 2:0 und seinem Debüttor für den TuS in die Maschen drosch, gerne mehr davon!
Nur 8 Zeigerumdrehungen später sorgte eben jener Danny mit seiner ersten Vorlage im Dress des TuS für das nächste Tor, dieses Mal musste Marcel Schwab in der Mitte nur noch einschieben und so stand es nach 65 Minuten 3:0 für die Männer in Grün und Weiß. Auch im weiteren Spielverlauf machte der TuS das Spiel, Runkel kam nicht mehr so zur Entfaltung wie in der ersten Halbzeit und die eigenen Angriffe stellten die Gästeabwehr immer wieder vor erhebliche Probleme. So kam es in der 78. Minute zu einem weiteren Rückkehrer in Form von Luca Bindenberger, der auf der für ihn eigentlich ungewohnten Position als 10er die letzten Minuten bestritt – schön, dass du wieder da bist!
So plätscherte das Spiel vor sich hin und nach 90 Minuten pfiff der Schiedsrichter Roger Rupprecht pünktlich ab. 3 Punkte mehr auf dem Konto des TuS, der nun bei 7 Siegen und 3 Niederlagen aus den ersten 10 Spielen steht.
Spielt man in den künftigen Spielen wieder gemeinschaftlich wie in der zweiten Halbzeit Fußball, so wird es für die gegnerischen Mannschaften schwer, etwas aus Drommershausen mitzunehmen. Mit der Leistung und Einstellung aus der ersten Halbzeit wird es allerdings schwer für die Heimelf.
Der Spieler des Spiels war, auch wenn vorher noch nicht genannt, Wadenbeißer Elias Schwarzer der mit seinen 18 Jahren den gegnerischen Außenbahnspieler für die kompletten 90 Minuten „lahmlegte“ und mit seiner Zweikampfstärke diverse Situationen entschärfen konnte.
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geschrieben von André Bethke am 06.10.26 um 18:16
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