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4030 1. Mannschaft, 15. Spieltag: OSV Limburg-Weilburg - TuS Drommershausen 1:3 (0:2)
Von Chris Haug

Nachdem das Spitzenspiel am Sonntag, den 20.11.2019 aufgrund der Platzverhältnisse ausfallen musste, wurde das Spiel auf den 07.11.2019 verlegt. Da auch an diesem Tag das Plätzchen in Drommershausen nicht gut genug zum spielen war, wurde das Heimrecht kurzer Hand getauscht, sodass die TuS-Buben nach Oberweyer zum bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter fuhren.
Vor dem Anpfiff gab es noch eine traurige & eine schöne Szene. Einerseits gab es eine Schweigeminute aufgrund des Todestages von Robert Enke. Andererseits wurde dem Schiedsrichter auf Initiative der Hausherren ein kleines Geschenk gemacht, um sich von den vielen Aktionen der vergangenen Wochen im Amateurbereich zu distanzieren. Weil uns die Osmanen fragten, ob wir uns beteiligen wollen, was für uns eine Selbstverständlichkeit war.
Anschließend begann dann endlich das langersehnte Topspiel, was seinem Namen auch alle Ehre machte. Dass es gegen den OSV nicht einfach werden würde, war allen klar. Dass die Osmanen aber so stark sind, hätte kaum einer gedacht. Sie legten los wie die Feuerwehr und spielten druckvoll nach vorne. Nach gut 5-10 Minuten war dann auch der TuS wach und warf sich in jeden Ball. Der Gastgeber spielte sehr offensiv und stach vor allem durch eine gute Technik raus. Allerdings standen die Grün-Weißen defensiv sehr gut und machten die Räume verdammt eng, sodass die Gastgeber meist nur mit Distanzschüssen zum Abschluss kamen. Die vorgegebene Taktik von Coach Götz wurde bestens umgesetzt: tief stehen und in der eigenen Hälfte verteidigen und um jeden Ball kämpfen, umschalten, schnell kontern und zum Abschluss kommen. Dass wir neben den Kontern aber auch bei Standards gefährlich sein können, hat einmal mehr Christoph Bender unter Beweis gestellt. Nachdem ein Eckstoß zu ihm durchrutscht, schließt er eiskalt ab und bringt die TuS-Buben in Führung. Nur 10 Minuten später wurde ein Konter perfekt zu Ende gespielt, sodass Müller flach zum 2:0 vollstreckt. Anschließend ging es wieder vor allem darum, das Zentrum dicht zu halten und kaum Kombinationen zuzulassen. Dies gelang an diesem Abend, an dem alles stimmte, auch sensationell gut. Zwar zeigten die Gastgeber einige schöne Ballstafetten, kamen aber meist (spielerisch) nicht in den 16er. Folglich ging es mit der 2:0 Führung in die Pause.
Nach wieder Anpfiff, wurde es in den ersten 5-10 Minuten ein wenig chaotisch aus Sicht der Drommershäuser. Denn man wollte um Biegen und Brechen noch ein Tor nachlegen und gab durch diesen Drang die Formation ein Stück weit auf. Diese Zeitspanne war geprägt durch viele (unnötige) Fouls und einige gelbe Karten, ohne dass es unfair wurde. Danach fanden die Gäste dann aber wieder gut ins Spiel zurück und verteidigten wieder wie zuvor und kämpften um jeden Ball. In der 70. Minute kam es dann zu einem Elfmeterpfiff, der die Meinungen spaltet. Manche der Drommershäuser sagen, es war kein Foul – für manche war es ein klares Foul (Trikotziehen). Jedenfalls gab es für die Gastgeber den Elfmeter, der souverän verwandelt wurde. Und so kam es so, wie es bei einem Spitzenspiel sein muss, die letzten 20 Minuten wurden nervenaufreibend und extrem spannend. Der OSV, der unbedingt noch mindestens ein Tor erzielen wollte und der TuS, der alles in die Zweikämpfe und Bälle schmiss, um die Führung zu verteidigen. So gab es noch insgesamt 3 nennenswerte Aktionen. Zunächst flankt ein Spieler vom OSV und Schmidt will den Ball per Kopf klären und verlängert ungewollt an die Latte – Glück gehabt! Anschließend kommt es zu einem sehenswerten Distanzschuss, den Dienst überragend parierte. Und dann folgte endlich mal wieder Entlastung durch einen Konter. Hardt erobert sich auf Außen schön den Ball, treibt diesen nach vorne und schickt den eingewechselten Winkler. Dieser legt uneigennützig quer und Abel vollendet eiskalt zum 3:1, und das war die Entscheidung kurz vor Schluss!
Unter’m Strich bleibt zu sagen: Man konnte nicht unverdient gegen einen bockstarken Tabellenführer gewinnen. Zwar hatte der OSV ungefähr 85% Ballbesitz und sicherlich auch die besseren Techniker, an dem Abend brachte es Ihnen allerdings nichts, da der TuS sich in jeden Ball, jeden Zweikampf warf und jeder für jeden gelaufen ist und gekämpft hat. Eine überragende geschlossene Manschaftsleistung, die der Grundstein für den enorm wichtigen Sieg war. Anschließend wurde dieser sensationelle Abend gebürtig gefeiert und ich bin mir sicher, den wird kaum einer vergessen!

P.S.: Man kann mit solchen Zeilen nicht beschreiben, wie es auf und neben dem Platz war. Solche Abende muss man selbst miterleben, damit man weiß, wie das ist. Und genau deshalb lieben wir den (Amateur-)Fußball und vor allem unseren TuS!!!
Klicken Sie auf die Bilder um diese in groß zu sehen!
 
geschrieben von André Bethke am 08.11.19 um 16:01
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