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4334 1. Mannschaft, 18. Spieltag: TuS Drommershausen - SV Wilsenroth 1:2 (1:0)
Von Christopher Haug

Nach der unglücklichen Niederlage gegen die Nachbarn aus Löhnberg wartete nun der nächste Aufstiegsaspirant mit dem SV Wilsenroth auf die TuS-Buben. Dass es sich hierbei um ein lauf- und zweikampfintensives Spiel handeln würde, dürfte soweit jedem klar gewesen sein. Dies liegt mitunter an dem eher durchwachsenem Platz, welcher üblicherweise zu dieser Jahreszeit eher die Farbe braun als grün vorzeigt. Naja, jedenfalls waren Gorke und Götz wieder zurück im Kader und Riedl feierte sein Start 11 Debüt für die erste Mannschaft.

Drommershausen setzte auf Defensive Stabilität und versuchte durch Konter - insbesondere über Söhngen und Alt - Nadelstiche nach vorne zu setzen. Und dies gelang auch äußerst gut; ähnlich wie in der zweiten Hälfte gegen Löhnberg. Wilsenroth hatte mehr Ballbesitz, wusste aber zu Beginn der Partie damit wenig anzufangen, sodass Chancen zunächst Mangelware blieben. Drommershausen hatte anfangs noch Schwierigkeiten die (eher wenigen) Offensivaktionen konsequent und zwingend abzuschließen. So gab es von der ersten halben Stunde nicht all zu viel berichten, Ehe Alt kurz darauf nach feinem Pass von Söhngen der Abwehr enteilte und freistehend vor dem Gäste Keeper überlegt ins Eck zur 1:0 Führung abschloss! Daraufhin erhöhten die Gäste die Offensiv Bemühungen weiter wobei Drommershausen unverändert leidenschaftlich und kämpferisch verteidigte. Die letzten 10 Minuten spielte Wilsenroth dann eigentlich nur noch in der Drommershäuser Hälfte, schaffte es aber nicht - mit Ausnahme eines Pfostentreffers - sich 100%ige Chancen zu erspielen und so ging es mit einer sehr ordentlichen Leistung und einer 1:0 Führung in die Pause.
In Halbzeit 2 merkte man dann allmählich den Kräfteverzehr bei den TuS Buben während die Gäste unverändert nach vorne spielten und so kristallisierte sich leider ein Spiel auf ein Tor in Halbzeit 2 heraus. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit sorgte ein distanzschuss für Aufsehen, der genau in den Knick ging, glücklicherweise aber vom Alu gestoppt wurde, sodass es beim 1:0 für Drommershausen blieb. Allerdings nur kurze Zeit später zappelte der Ball dann zum 1:1 Ausgleich im Netz, nachdem der Ball nach einem Einwurf recht glücklich vor den Füßen des Gäste-Stürmers landete, der aus der Drehung den Ball im Tor unterbringen konnte. Das Spiel für die letzte halbe Stunde war damit vorgezeichnet - Wilsenroth muss ein Tor erzielen, Drommershausen will mit aller Kraft zumindest das Unentschieden verteidigen. Und dies gelang dann nach wie vor ganz gut, obgleich die Gäste unverändert mehr Ballbesitz und mehr Abschlüsse hatten. Die ganz dicken Chancen blieben aber aus. Die Entlastung für Drommershausen wurde leider immer weniger, die Offensivaktionen konnten seltenst zu Ende geführt bzw. zum Abschluss gebracht werden. Und so kam es wie es kommen musst, in der 89. Minute liegt ein Spieler von Drommershausen verletzt am Boden und der Ball ist im Aus. Anstatt dass der Schiedsrichter das Spiel unterbricht oder die Gäste kurz warten, wird das Spiel ungeachtet fortgeführt und der Ball landet nach dem Einwurf bei einem Gäste-Akteur, der sich aus 20 Metern ein Herz fasst und den Ball im Knick unterbringt. Kurz darauf sorgte der Schiedsrichter für eine weitere sehr fragwürdige Entscheidung. Ein normaler Zweikampf von Wech und einem Akteur der Gäste - Schulter an Schulter, wobei keiner zu Boden ging, ein Pfiff und Gelb-Rot für Wech. Neben der Tatsache, dass selbst Anhänger des SVW verwundert nach einer Erklärung bei uns suchten, hätte eine 10 Minuten-Strafe verhängt werden müssen und eben keine Gelb-Rote Karte.
Aber sei es drum, die Niederlage geht absolut in Ordnung - Wilsenroth war spielerisch besser, hatte mehr Ballbesitz und auch mehr Chancen. Wobei Drommershausen ein wirklich gutes Spiel zeigte und mit etwas Glück auch zumindest einen Punkt hätte holen können; ähnlich wie schon im Hinspiel. Es ist eine verdiente aber mindestens genauso unglückliche Niederlage, da die Tore der Gäste eher glücklich fielen. Bitter ist, dass wir sowohl gegen Löhnberg als auch Wilsenroth wirklich gut dagegen hielten und beide Male kurz vor Schluss die Punkte abgeben. Dennoch macht es Lust auf mehr, die Spiele sahen deutlich besser aus als in der Hinrunde und so bleibt zu hoffen, dass nach dem nächsten spielfreien Sonntag dann auch wieder 3 Punkte geholt werden können; denn dann geht es zuhause gegen unsere Freunde der SGNO2.
geschrieben von André Bethke am 07.03.23 um 14:33
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