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TuS Spielberichte
Details
18 SG Selters II - TuS Drommershausen 1:1 (1:1)
Gute Abwehrleistung sichert Remis
Von Robin Schick

Der TuS Drommershausen hatte ein schweres Spiel vor der Brust. Es ging zum Tabellendritten SG Selters II. In Oberselters bei kalten Temperaturen und starkem Wind erwischte der TuS einen guten Start und stand mit seiner Defensive stabil. Angriffe des Gastgebers waren ungefährlich und landeten meist neben dem Tor oder bei Lennart Dienst. Der TuS setzte immer wieder Nadelstiche in der Offensive, konnte aber kein Tor in der Anfangszeit erzielen. Nach einer Ecke kam Robin Schick nicht vor dem Stürmer an den Ball, so dass dieser einköpfen konnte. Ein Rettungsversuch von Christopher Haug verlief leider erfolglos. Der TuS gab aber nicht auf, beziehungsweise blieb weiterhin defensiv gut geordnet. Nach einem präzisen Freistoß von Andre Müller verwandelte Matthias Schliffer unhaltbar per Kopf. Weiter Möglichkeiten für den Gast waren vorhanden. Ein Abschluss von Sebastian Gorke landete leider am Außenpfosten. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte zog der TuS das defensive Konzept weiterhin durch und setzte einzelne Konter. Selters II konnte keine wirkliche Gefahr mehr ausstrahlen, entweder landeten die Abschlüsse im Toraus oder Torhüter Lennart Dienst hatte diese sicher. Die Kontrahenten trennten sich schließlich mit einem gerechten Remis. So kann es weitergehen Jungs, ein wirklich starkes Spiel. Die Diskussionen mit Schiedsrichter und Gegner wurden unterlassen und die Mannschaft konzentrierte sich auf die Spielleistung. Nächste Woche heißt es klar, 3 Punkte daheim gegen Heckholzhausen.
Drommershausen: Dienst, Hardt, Haug, Kopp, Demmer, Schliffer, Götz, Schick, Jung, Müller, Gorke (Waberschek, Wetzig, Kurz)
Reserve Mannschaft
SV Münster II - TuS Drommershausen II 3:5 (3:3)
Mit Superlativen sollte man ja sparsam umgehen, aber "historisch" war das irgendwie schon, was sich an der Silbergrube in Münster abspielte. Nicht mal die ältesten TuS-Akteure können sich erinnern, wann eine Drommershäuser Reserve letztmals einen 0:3-Rückstand in einen Sieg umgewandelt hat. Hieß es früher nach 22 Minuten 0:3, stand am Ende oft genug eine zweistellige Niederlage. In diesem denkwürdigen Nachholspiel aber war alles anders. Nach Pleiten, Pech und Pannen, halben Eigentoren und ganzen Eigentoren, einer Flut an Fehlpässen und vielen Spaziergängen im Mittelfeld lag die nominell gut besetzte und mit drei Auswechselspielern bestückte TuS-Reserve völlig verdient klar in Rückstand. Was heißt völlig verdient? Ein noch höherer Rückstand war möglich, hätte Keeper Chris Ramp nicht eine gute Form gezeigt und hätte der starke Alex Fries nicht einmal in höchster Not gerettet, wäre der TuS auf dem tiefen Geläuf schon früh untergegangen. Dann aber kam der große Auftritt von Kay Leuning. Nicht unbedingt als deutsche Eiche bekannt, setzte der Rechtsaußen seinen nicht vorhandenen Körper im gegnerischen Strafraum robust ein, eroberte sich die Kugel und vollendete zum 1:3 (26.). Dieser Treffer und die ein oder andere von Trainer Peter Götz vorgenommene Umstellung waren wie ein Weckruf. Einige Akteure erwachten aus dem Winterschlaf, andere zeigten, wie gut sie Kicken können. Vor allem der eingewechselte Bünyamin Cetin, der prompt auf 3:2 (38.) verkürzte. Da wollte Sturmkollege Kai Voß nicht nachstehen. Der Mann mit dem goldenen linken Fuß, der nach den 90 Minuten nicht viel mehr Meter auf dem Tacho hatte als der Linienrichter des SV Münster, diese aber sehr effizient zurücklegte, zwirbelte das Runde derart ins Eckige, dass sich die Pille fast im Winkel verheddert hätte. Das 3:3 mit dem Pausenpfiff war in der Tat ein Treffer Marke "Tor des Monats". Nach einer lauten Pausenansprache von Coach Götz und erneuten Umstellungen lief die zweite Hälfte von Beginn an besser. Die TuS-Buben boten der starken Münsterer Reserve nun gehörig Paroli, zogen nun auch das eine oder andere taktische Foul, hatten in Alex Fries einen zuverlässigen Retter in der Not, in Chris Ramp einen sicheren Keeper und fuhren über Fernando Fernandes und Stefan Matz schöne Gegenangriffe. Einen dieser Spielzüge veredelte Kai Voß in Torjägermanier zum 3:4 (77.). Und dann kam der große Auftritt von Manuel Pfeiffer. Man muss schon fast froh sein, dass der Hammer von "Fußballgott Pfeffer" gegen die Querlatte schlug, sonst wäre die Arbeitsbiene auf der linken Seite vermutlich in seinem eigenen Adrenalin ersoffen. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Edeltechniker Büni Cetin mit seiner zweiten Bude (88.). Insgesamt sicher ein schmeichelhafter Erfolg gegen einen starken und angenehm fairen Gegner, den die historischen TuS-Helden auch im Sportheim des SV Münster zu begießen wussten.
Drommershausen II: Ramp, Bethke, Vonhausen, Matz, Wilhelm, Pfeiffer, Fernandes, Leuning, Arndt, Wetzig, Voß (Cetin, Linares, Fries).
geschrieben von André Bethke

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