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19 TuS Drommershausen - SV Heckholzhausen 4:2 (2:2)
Drei Gorke-Treffer sichern drei wichtige Punkte
Von Benny Jung

Auf bestens präpariertem Geläuf hatte sich Drommershausen einen Heimsieg vorgenommen. Für die Zuschauer entwickelte sich eine kurzweilige Anfangsphase. Der TuS begann druckvoll und versuchte, den Gegner bereits in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Heckholzhausen kam in der Anfangsphase aber ebenfalls zu guten Möglichkeiten. Mit langen Bällen auf die Stürmer kamen diese gefährlich vor das Tor von Lennart Dienst. Das erste Tor der Partie sollte bereits in der 3. Minute fallen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bekamen die Grün-Weißen keinen Zugriff auf den Ball bzw. Gegenspieler. Artem Schlotgauer hielt aus gut 25 m einfach mal drauf und erzielte an einem Donnerstag ein Sonntagstor. Hiernach wirkte der TuS verunsichert brauchte einige Minuten, um wieder zielgerichtet nach vorne zu spielen. Kurz darauf konnte Sebastian Gorke mit seinem ersten Tor an diesem Abend für den Ausgleich sorgen (13.). Nur 3 Minuten später gingen die Gäste abermals in Führung. Eine Ecke konnte Benjamin Jung nicht klären. Beim Nachsetzen kam dieser einen Schritt zu spät und brachte den gegnerischen Stürmer zu Fall. Ein Pfiff ertönte und das Spiel wurde, zum Unverständnis von Jung, mit einem Strafstoß fortgesetzt. Der gefoulte Patrick Mink hatte sich nach diesem brutalen Tritt schnell erholt und verwandelte sicher zum 2:1 für den SVH. Nun wurde das Spiel der Drommershäuser noch zerfahrener. Gegenseitige Vorwürfe brachten überraschender Weise auch keine Ruhe ins Spiel. Der Ausgleich sollte allerdings noch vor der Pause fallen. Bei einem Freistoß an der Strafraumgrenze des SVH schaltete Peter Götz schneller als die Verteidiger und schob den Ball ins Netz, während der gegnerische Torwart die Mauer stellte (32.). Kurz nach der Pause wäre Heckholzhausen fast wieder in Führung gegangen. Kassim Nyange nutzte ein Abstimmungsproblem in der Defensive des TuS und kam aus fünf Metern zum Abschluss. Er scheiterte aber am wieder starken Schlussmann Dienst. Kurz darauf hatte Nyange eine weitere Chance. Sein Kopfball konnte aber noch zur Ecke geklärt werden. Nun berappelte sich der TuS und spielte wieder zielstrebiger nach vorne. Es folgten mehrere gute Chancen das Spiel zu drehen. Doch entweder wurden diese teils leichtfertig vergeben oder aussichtsreiche Angriffe wurden wegen vermeintlichen Abseitsstellungen zurück gepfiffen. So dauerte es bis zur 72. Minute, ehe Sebastian Gorke das Spiel für die Einheimischen drehen konnte und sein zweites Tor erzielte. Kurz vor Schluss machte Gorke dann mit seinem dritten Treffer den "Deckel drauf" (88.). Alles in Allem ein nicht unverdienter Sieg für den TuS. Heckholzhausen gab sich aber zu keiner Zeit auf und hätte mit etwas Glück auch Zählbares mitnehmen können.

Drommershausen: Dienst, Götz, Demmer, Schliffer, Jung, Haun, Haug, Schick, Waberschek, Müller, Gorke (Kopp).

Tore: 0:1 Artem Schlotgauer (3.), 1:1 Sebastian Gorke (13.), 1:2 Patrick Mink (15., Foulelfmeter), 2:2 Peter Götz (31.), 3:2 Sebastian Gorke (74.), 4:2 Sebastian Gorke (88.)
Reserve Mannschaft
TuS Drommershausen II - SV Heckholzhausen II 0:5 (0:4)
Die Nachholpartie gegen das Schlusslicht hatte sich der TuS wahrlich anders vorgestellt, doch Heckholzhausen II hatte ein starkes Team aufgeboten, wie sich letztlich anhand des Kaders der Ersten im Donnerstagsspiel zeigen sollte. Gerade in der Offensive, hier trafen Artem Schlotgauer und Patrick Mink bei zweiter und erster Mannschaft, war der Gast gut aufgestellt. Dennoch entschuldigt das die über weite Strecken unorganisierte und wenig motivierte Vorstellung der TuS-Buben kaum. Mit dem 0:3 nach 24 Minuten war das Ding gelaufen. Nach vorne ging bei Drommershausen II wenig bis gar nichts, dafür fingen sich die Grün-Weißen noch vor der Pause das 0:4 ein. Nach dem Wechsel lief es etwas besser, was aber wohl daran lag, dass die drei SVH-Akteure, die am Donnerstag wieder auflaufen sollten, einen Gang zurück schalteten. Wie schwach die Hausherren an diesem Tag waren, zeigte sich auch darin, dass sich der TuS II selbst in 30-minütiger Überzahl - ein Heckholzhäuser hatte sich auf Spanisch (oder doch Portugiesich?) unflätig geäuert, der sprachgewandte Schiri die deutsche Übersetzung gekannt und Rot gezeigt - nicht eine ernsthafte Torchance erarbeitet. Im Gegenteil: Nach einem - vorsichtig ausgedrückt - merkwürdigen Aufritt von Manndecker Alex Fries und dem folgenden Strafstoß setzte es noch das 0:5. Zum trüben Auftritt passte dann noch, dass sich Max Kröner nach einem unglücklichen Zusammenprall eine Platzwunde zuzog, die anschließend von den beeindruckten Mitspielern noch gefeiert wurde.

Drommershausen II: Ramp, Vonhausen, Fries, Swoboda, Kröner, Matz, Pfeiffer, Kartop, Knörr, Arndt, Fernandes (Voß, Bethke, Linares).
geschrieben von André Bethke

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